COME TOGETHER!– 2. Greizer Straßentheaterfest

 

Sa., 12.09.2020 | 14 – 22 Uhr | Schlossgarten Greiz | freiwilliger Obolus

 

mit: Rixdorfer Puppen Bühne „Der Kasper und die liebe Pest“, Kultur am Fenster spezial, Premiere JazzWerk Orchester 2020, Jana Korb: „Frau Vladusch“, TrapezTanzTheater, und „Hanging Around“, ein stationärer Walkact am Vertikaltuch, Compagnie Ta Panta Rei: „Die Pest in Wien oder die Hoffnung stirbt zuletzt“, Commedia dell’arte, Anna Dahinden und Nicolas Engel, Streetpiano und Tanz, interaktives Kunstprojekt „Brücken bauen“

 

In diesem Jahr wird der Greizer Schlossgarten zur Straßentheaterbühne. Nach dem Erfolg 2019 setzt der Theaterherbst seine Straßentheater-Reihe fort. Acht Stunden lang geben sich die verschiedensten Genres den Staffelstab in die Hand. Ein Theatermarathon voller Abwechslung, Fantastischem, Komik, Ernsthaftem und Nachdenklichem – umrahmt von Musik und allem, was ein Fest sonst noch braucht...

 

Rixdorfer Puppen Bühne „Der Kasper und die liebe Pest“

Zu Pest Zeiten hatte die Kasper die Funktion, dem Publikum auf unterhaltsame und drastischer Art und Weise dem Tod den Schrecken zu nehmen. In dieser Tradition und unter Einbeziehung der aktuellen "Corinna Krise" freut sich das Rixdorfer Theater, es dem ehrenvollen Greizer Publikum zu zeigen. Das Theater spielt eine Familien-Fassung am Nachmittag und eine weitaus derbere am Abend.

 

 

 

 

Kultur am Fenster spezial

Mit Beginn der Corona-Pandamie entwickelte der Greizer Theaterherbst dieses Format, mit dem verschiedene Mitwirkende regelmäßig Kultur vor die Fenster von Seniorenresidenzen oder auf die Freiflächen von Kindergärten bringen.

Mit: Lars, der Vorleser, Musikern der Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach, Gisela Sengewald, Jörg Flessa u.v.m.

 

Premiere JazzWerk Orchester 2020

Coronabedingt musste das Greizer JazzWerk #21 in diesem Jahr ausfallen. Die musikalische Werkstatt unter Leitung des Dresdener Musikers Christoph Modersohn arbeitete jedoch zu einem späteren Zeitpunkt weiter – und feiert nun Premiere.

 

Jana Korb: „Frau Vladusch“ und „Hanging Around“

Aus Alltagsbildern und mit großer Liebe zu kleinen Details erzählt Jana Korb eine sehr persönliche Geschichte. Ins Groteske auseinandergenommene Alltags-Bewegungen werden als tänzerische Elemente eingesetzt auf der Erde und in der Luft am Trapez. Es entsteht eine Geschichte über fliegende Träume und die Erinnerungsarbeit einer alten Frau. Für „Hanging Around“ nimmt Jana Korb das beste vom Walking-Act und der Luftartistik und kombiniert das zu einem stationären Walking Act.

 

Compagnie Ta Panta Rei: „Die Pest in Wien oder die Hoffnung stirbt zuletzt“

Der Protagonist ist seinem grausamen Herren entkommen und in Greiz gelandet. Hungrig und auf der Suche nach Arbeit schlägt er sich durch. Da bricht die Pest aus... Masken in der Zeit von Maskenpflicht… Die Spieler verwenden die originalen Masken der Commedia dell’arte. Mit: Adriana Salles, Andreas Simma und Roman Maria Müller.

 

Anna Dahinden und Nicolas Engel: Streetpiano und Tanz

Anna Dahinden und Nicolas Engel bilden Räume, die im Dialog von Musik und Bewegung erlebbar werden. Aufgewachsen in der Schweiz, leben sie heute in Berlin und spielen auf den Strassen und Clubs in ganz Europa.

 

 

Fortsetzung des interaktiven Kunstprojektes „Brücken bauen“: Eine wachsende Mitmach-Skulptur aus rohen Holzlatten und weißen Gummis kann sich unter Mithilfe interessierter Straßenfest-Besucher stündlich oder gar minütlich wandeln. Das Ende der kollektiven Raumbildnerei ist ergebnisoffen, der Tag wird zeigen, was in ihm steckt.