1996 - V. Greizer Theaterherbst

Brücken

„Mit Freude kann ich feststellen, dass der Greizer Theaterherbst zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens in Ostthühringen geworden ist.“ Mit diesen Worten beginnt das Grußwort vom Schirmherren Dr. Gerd Schuchardt (Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur).
Wieder gibt es einen Wechsel an der Spitze neuer Intendant wird Hans-Joachim Frank.
Zum ersten Mal taucht der Greizer Herold als neues Logo auf, ein kleines Männchen, das den Theaterherbst bis heute begleitet.
Dieses Jahr gibt es insgesamt 12 Werkstätten, zum Schauspiel kommen Tanz, Musik, Literatur und Presse dazu.
Eine Premiere ist „Hinkemann“ nach einer Tragödie von Ernst Toller unter Regie von Janec Müller.
Ernst Toller kommentiert sein Stück: „Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben.“
Eine weitere Premiere erwartet das Publikum „Der Kaukasische Kreidekreis“ von Berthold Brecht
Regie Hans-Joachim Frank. „Das besondere an dem Stück ist, dass es hauptsächlich mit Kindern zum Teil im Vorschulalter besetzt ist. Sie bewiesen das es auch im jungen Alter möglich ist Brecht zu verstehen und umzusetzen.“(Theaterherbstbuch) 

Künstlerische Leitung:

Hans-Joachim Frank, Berlin

Die Werkstätten

Schauspielwerkstatt "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht
Leitung: Hans-Joachim Frank

Schauspielwerkstatt "Rotkäppchen"
Leitung: Wilfried Pucher

Schauspielwerkstatt "Der gestiefelte Kater"
Leitung: Franziska Kleinert

Schauspielwerkstatt Greiz-Tanz
Leitung: Anett Scholwin

Schauspielwerkstatt "Faust, Commedia dell arte"
Leitung: Alberto Nason

Die Gastspiele

"Hochzeit des Figaro"
Compagnie du Hasard, Frankreich,

"Vogtländische Trilogie"
theater 89, Berlin