1995 - IV. Greizer Theaterherbst

Niemand ist eine Insel

Der IV. Theaterherbst findet schon m August statt und erstreckt sich über zwei Wochen. Die Spielorte des Festival findet man über Greiz hinaus auch in Weida, Zeulenroda und Triebes.
Das war ein Versuch den Landkreis einzubinden. Aus Logistischen Gründen wurde das aber nicht fortgesetzt.
In diesem Jahr gibt es wieder 6 Werkstätten, darunter „Salome“ nach Oscar Wild , Regie Janec Müller, die tragische Geschichte einer Frau die Grenzen überschreitet.
Spannend ist auch die Premiere „Schwarzes Theater“ , eine besondere Form des Bewegungstheaters. Aus dem Programmheft: „In einer „black box“die von UV-Licht angestrahlt wird, bewegen sich die schwarzgekleideten Akteure, helle Gegenstände oder Körperteile. So entsteht eine Illusion, die den Zuschauer sogleich gefangen nimmt.“
Tosenden Beifall und Bravo-Rufe gibt es auch für „Die liebenden in der Untergrundbahn“ von Jean Tardieu in der Regie von Anette Steinert. 

Künstlerische Leitung:

Angelika Kühn von Hintzenstern, Kühdorf

Die Werkstätten

Schauspielwerkstatt "Salomé" nach Oscar Wilde
Regie: Janec Müller

Bewegung "Schwarzes Theater"
Regie: Heike Hanefeld

Schauspielwerkstatt "Die Liebenden in der Untergrundbahn" von Jean Tardieu
Regie: Annette Steiert

Schauspielwerkstatt "Niemand" von Ireneus Iredynski
Regie: Helmut Pock

Schauspielwerkstatt "Alice im Wunderland" von Andre Gregory
Regie: Kati Koerner

"Maskenwerkstatt"
Thüringer Sagen- und Maskenspiel mit Musik
Leitung: Monika Bohne

Die Gastspiele

"Köhlergeschichten"
mobiles Theater für Kinder und Erwachsene
Spielraum, Kassel,

"Rottweiler" von Thomas Jonigk
Kollektivtheater Mitte, Bühnen der Stadt Gera

"Kapsar Hauser" von Matis Hönig
Ensemble Prisma, Freiburg/i.B.