© Wolfgang Schmidt

TUYA KLANGWERK + RALF STILLER

UYA KLANGWERK verwandelt in seinen Konzerten und Aufführungen situative Eindrücke und Gefühle in musikalisch Hörbares. Dabei verwenden die Musiker klassische Instrumente wie Violine, verschiedene Trommeln und Horn sowie moderne, digitale und elektronische Mittel der Klangerzeugung und Klangbearbeitung. Musikalisches Können, starke Emotionalität, konzeptioneller Geist sind das Rezept für ausdrucksstarke und beeindruckende Klangbilder und künstlerische Botschaften. Die beiden Musiker Mathis Stendike und Petr Krupa spielen immer leidenschaftlich füreinander und für ihr Publikum.

MATHIS STENDIKE · Horn, Percussion, Electronics
PETR KRUPA · Viola, Violine, Flute, Electronics

© Karsten Schaarschmidt

Bereichert wird das Konzert von TUYA KLANGWERK mit den Zwischenspielen und Sidekicks des Greizer Kantors Ralf Stiller am Flügel und an der Orgel der St. Marienkirche. Aus der Kombination der Instrumente wird ein spannungsreicher Klangbogen aufgebaut – von knisternder Rhythmik bis zu schwingender Getragenheit.

Le Gimp

LE GIMP

Pulsierende improvisierte Musik voller rhythmischer Wendungen, offener Formen und verträumter Harmonien spielt die Berliner Band LE GIMP. Das Quartett entwickelt seinen Sound, indem sich die Mitglieder – mal nostalgisch schwelgend, mal mit den Ohren im Hier und Jetzt – durch unterschiedlichste Strömungen inspirieren lassen. Rock, Funk, Jazz und Folklore finden einen gemeinsamen Boden in den Kompositionen, den spielfreudigen und humorvollen Interpretationen durch die Band und dem Dialog mit dem Zuhörer. Tanzen erlaubt!

DANY AHMAD · Gitarre
RICHARD HÄCKEL · Saxophon
YANNIK TIEMANN · Bass DANIEL
GUERRERO LARA · Schlagzeug

Glotze

GLOTZE (METAJAZZ)

GLOTZE ist ein sechsarmiger Vertreter des soeben in die Realität gefallenen Leipziger Metajazz. Da wird gehobelt, bis der Augenarzt kommt. Gerade dachten wir noch, wir hätten den Faden verloren, schon finden wir uns wieder in einem kunstfertig und blitzschnell gewebten Knäuel aus Tönen und Metren, die das Gleichgewicht außer Kraft setzen und die Assoziation in Betrieb nehmen. GLOTZE lehnt sich mit uns in die Kurve, bis wir die Musik förmlich schmecken können. Das exzellente Trio kommt in klassischer Jazz-Besetzung daher und fordert sogleich sämtliche Stereotypen heraus. Es bewegt sich rasant und auf spielerisch höchstem Niveau auf dem schmalen Grat zwischen Jazz und Neuer Musik und lotet die Untiefen der Freiräume aus. Die drei umtriebigen Musiker sind prägende Figuren der Leipziger Jazz-Szene und haben sich über die Stadt- und Ländergrenzen hinaus in Sachen Jazz und popularmusikalischer Projekte einen Namen gemacht.

MARK WESCHENFELDER · Saxophon
PHILIPP MARTIN · Bass
PHILIPP SCHOLZ · Drums

Clemens Gutjahr Trio

CLEMENS GUTJAHR TRIO

Ungeheuer lebendig und mit der Verführung eines Muskatcookies vermischt das Trio
modernen Jazz mit elektronischen Elementen. Dabei kann es leicht geschehen, dass
sich ein Space Captain im Rauch und Rot verliert, um gemütlich einen Caffé Corretto
mit einem Hauch Luftmus zu genießen. Hinter jeder Komposition verbirgt sich eine
Geschichte. Mal ist sie inspiriert durch einen verrückten Traum, mal durch einen persönlich-emotionalen Moment, manchmal durch eine Situation des Alltags.
Die Musik des Trios ist energetisch. Hinter einer lyrischen Melodie versteckt sich oft ein
rhythmisches Experiment. Die Klangmöglichkeiten der Instrumente werden ständig
neu erforscht, der Fokus springt zwischen den drei Musikern umher.

„Die dunkle Stimme schwebt über einem Synthie-Schleier und erzählt mit der hypnotischen Eindringlichkeit eines Narrators aus alten Horrorfilmen von jenem Augenblick, in dem die Rationalität langsam in einem großen schwarzen Loch verschwindet.“ (Jazzthing)

CLEMENS GUTJAHR · Piano Electronics
JAN MIKIO KAPPES · Bass
JONATHAN DELAZER · Drums

Gisela Horat

GISELA HORAT (CH)

In einem kleinen Urner Bergdorf ist die Pianistin Gisela Horat in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen. Inspirationsquelle für ihre Kompositionen sind eigene Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke. Durch Improvisation aus dem Moment heraus und gegenseitige Anregungen klingen die Stücke immer wieder anders, pendeln zwischen Ruhe und Dynamik und bewegen sich irgendwo zwischen Pop, Jazz und Minimal Music. Stets aber erzählen sie Geschichten, erzeugen Stimmungen und Spannung und lassen dem Publikum Raum für eigene Bilder.

GISELA HORAT · Piano, Komposition

Lammel | Lauer | Bornstein

LAMMEL | LAUER | BORNSTEIN

In der FAZ war zu lesen: LLB wissen, wie man ein Publikum bei Laune halten kann, ohne in plakatives Entertainment zu verfallen. Live laden sie ihre Stücke mit mehr Energie auf, die sich in größerer Dynamik und weitläufigeren Improvisationen zeigt.“ Rechtzeitig zum zehnjährigen Bandjubiläum erschien im Oktober 2019 „Field“ (Traumton), das neue Werk der weit gereisten Musiker Mitte dreißig. Hier loten sie noch entschiedener die Spanne zwischen lyrischen Balladen und kraftvollen Stücken aus. Dynamisch vereinen LLB traumverlorene Melodien und harmonische Vielfalt, ansteckende Grooves und rhythmisch ausgefeilte Strukturen zu ihrer persönlichen Klangsprache.

ANDREAS LAMMEL · Piano
RENÉ BORNSTEIN · Double Bass
FLORIAN LAUER · Drums