Gastspiele 2018



Vernissage - DDR-Geschichte im Gespräch der Generationen

Donnerstag, 13. September 2018 | 18.30 Uhr | Oberes Foyer Vogtlandhalle | Eintritt frei

Erinnerungslandschaften... Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigen sich im Geschichtsbild der DDR wahrnehmbare Unterschiede zwischen Erinnerung und politischer Aufarbeitung: Individuelle und familiäre Erinnerungsbilder scheinen nicht deckungsgleich mit dem in den Geschichtsbüchern vermittelten Bild der DDR-Diktatur zu sein. Wie wird über die Zeit der DDR in ostdeutschen Familien wirklich gesprochen? Werden Diktaturerfahrungen aufgearbeitet?   Wie werden Anpassung und Widerspruch erinnert? Auf diese Fragen haben uns 16 ostdeutsche Familien Antworten gegeben – und ein faszinierender Blick in Erinnerungslandschaften ist entstanden.

Ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Zentrums für Sozialforschung Halle e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Magdeburg gGmbH und aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar.

Es spricht: Dr. Irina Mohr, Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen


I am reality

Freitag, 14. September 2018 | 18.30 Uhr | Westernhagenplatz (bei Regen: Halle in der Rosa-Luxemburg-Str. 29) | freiwilliger Obolus

Tanzperformance | die Elektroschuhe, Berlin

 …ein swipe nach rechts?! …ge-swipe-t... ! Eine Tinder-Beziehung. Es matcht alles perfekt.Sie heiraten sogar! …los geht’s. Lass all deine Hüllen fallen…! Für die beiden, verdorben von der degenerierten virtuellen Welt, in der nur noch ›I am what I am‹ zählt, wird sich nun herausstellen, wie sehr der Dating-Algorithmus recht behält! Ini Dill und Daniel Drabek, die elektroschuhe, stehen am Ende ihrer dreijährigen Stückentwicklung über Beziehungen zwischen Virtualität und Realität! 

die elektroschuhe
Ini Dill, Jahrgang junge Frau, und Daniel Drabek, Jahrgang 1975, sind Gründungsmitglieder des Berliner Kollektivs die elektroschuhe. Ini Dill absolvierte ihre Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Seit 1992 war sie an mehreren Stadttheatern, Opernhäusern und in freien Projekten in Österreich, Italien, Holland und Deutschland als Tänzerin und Choreographin tätig. Daniel Drabek studierte Kunst, Sport und Pädagogik an der Universität Essen, bevor er die Hochschule der Künste in Arnheim besuchte und sein Studium „Theaterdans“ mit dem BDA abschloss. Seit 2002 arbeitet er als Tänzer für verschiedene Projekte und Theater im In- und Ausland.


Macbeth für Anfänger

Samstag, 15. September 2018 | 20.00 Uhr | Alte Papierfabrik Greiz |9,50 € / 7,50 €

Thalias Kompagnons, Nürnberg Nach „Macbeth all’improvviso“ von Gigio Brunello und Gyula Molnàr

Der Puppenspieler, von Ehrgeiz besessen, plant eine Aufführung von Shakespeares „Macbeth“. Als seine alten Kasperpuppen erfahren, dass sie nicht mitspielen dürfen, kommt es zum Aufstand: Hinter dem Rücken des Puppenspielers beginnt das Ensemble auf eigenes Risiko mit der Tragödie. Doch schon bald geraten die unschuldigen „Anfänger“ in den verhängnisvollen Sog der Shakespeareschen Dramaturgie. Und unbarmherzig erfüllt sich an ihnen das Schicksal des MACBETH...

Thalias Kompagnons bewegen sich mit international gefeierten Produktionen im Grenzbereich zwischen Schauspiel-, Figuren- und Musiktheater. Mit ihren hintergründig-frechen Opern- und Klassikerversionen eroberten sie gleichermaßen Off-Bühnen, Festivals und Staatstheater weltweit.

Regie: Gyula Molnàr
Puppen und Bühne: Joachim Torbahn
Bearbeitung und Spiel: Tristan Vogt
Textmitarbeit: Markus Löchner,Fitzgerald Kusz


Bremer Stadtmusikanten

Sonntag, 16. September 2018 | 16 Uhr | Alte Papierfabrik | 7,50€ / 5,50 €

On the road mit Esel, Hund, Katze und Hahn– und das in vier Sprachen. Geschlagen! Gefeuert!Zu alt! Dieses gemeinsame Schicksal verbindet Esel, Hund, Katze und Hahn. Aber sie haben einen Plan. Denn: „Etwas besseres als den Tod finden wir allemal.“ Zusammen begeben sie sich auf den Weg nach Bremen. Zwar kommen sie nicht dort an, wo sie hinwollten, haben aber etwas Besseres als den Tod allemal gefunden – nämlich Freunde und eine Perspektive. Die vier Tiere verkörpern vier Nationalitäten und sprechen verschiedene Sprachen: Deutsch, Englisch,Russisch und Türkisch – als Auswahl für eine multikulturelle Gesellschaft.

Nominiert für den Ikarus 2018

Rike Schuberty, gebürtig und lebhaft in Berlin, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin. Sie arbeitet frei an eigenen Projekten und für Film, Funk und an Theatern sowie als Musikerin und Komponistin. Rike Schuberty gastierte bereits mit ihren Stücken „Paul und Paula – eine Legende“ und „Mäuseken Wackelohr“ beim GreizerTheaterherbst. 

Spiel: Rike Schuberty
Regie: Tilla Kratochwil
Ausstattung: Janna Skroblin
Musik: Masha Qrella
Technische Unterstützung: Simon Bauer


Die Insel

Sonntag, 16. September 2018 | 19.30 Uhr | Vogtlandhalle | 9,50 € / 7,50 €

Als der weiße Autor Athol Fugard sein Stück „Die Insel“ 1973 mit zwei schwarzen Schauspielern in Johannesburg herausbringt, herrscht in Südafrika noch Apartheid, und Nelson Mandela sitzt im Gefängnis von Robben Island. Die Sehnsucht nach Freiheit ist heute nicht kleiner geworden, nur komplizierter. Gefangenschaft bedeutet auch jene in sich selbst und innerhalb von Beziehungen. Hier kämpfen wir jeden Tag um Freiheit. Was bedeutet also Gefangenschaft für Menschen, die in einer Demokratie leben, deren höchster Wert die Freiheit ist? Das Stück spürt der existenziellen Sehnsucht nach Freiheit nach. Zwei Männer müssen ihr Leben in einer Zelle miteinander teilen. Allein das Theaterspiel macht ihre unerträgliche Realität erträglicher– bis einer von beiden plötzlich erfährt, dass er vorzeitig entlassen wird... 

Spiel: Christian Clauß, Thomas Schumacher
Regie/Ausstattung: Fabian Gerhardt
Mitarbeit Bühne: Christine Gottschalk
Produktion: Staatsschauspiel Dresden/Fabian Gerhardt

gefördert von: nationales performance netz


Die Räuber

Montag, 17. September 2018 | 19 Uhr | Vogtlandhalle | 12 € / 9 €

Neues Globe Theater Potsdam

Karl und Franz Moor sind Brüder. Franz, der jüngere, hasst Karl. Er neidet ihm das Erbe, das dem Erstgeborenen zusteht, neidet ihm seine Braut Amalia, die Liebe des Vaters, die alles verzeiht, auch, dass Karl in seinem Studienort über die Stränge schlägt. Franz, der alles entbehrt, will Herr sein. Das „Böse“ zu wollen, heißt, sich Karls Welt gewaltsam anzueignen. Und es gelingt ihm, das Band zwischen dem Vater und Karl zu zerschneiden. Der alte Moor droht darüber zu sterben – Karl wird zum Räuber, zum Gesetzlosen. Wir erleben Outlaws, die bis in die letzte Konsequenz hinein alles um sich herum in ihren eigenen Abgrund ziehen und selbst verglühen.

Das Neue Globe Theater wurde 2015 inPotsdam gegründet und ist eine schauspielergeführte Theatergruppe, hervorgegangen aus dem Ensemble von Shakespeare und Partner, Berlin. Mit Schillers „Die Räuber“ widmet sich die Gruppe einem weiteren deutschen Klassiker und zeigt, wie sich Sturm und Drang mit dem Prinzip GLOBE, der Spielweise Shakespeares, vereinen lässt.

Spiel: Sebastian Bischoff, Saro Emirze,Rike Joeinig, Kai Frederic Schrickel,Urs Stämpfli/Andreas Erfurth und Petra Wolf
Regie: Andreas Erfurth
Ausstattung:Ulrike Eisenreich
Musikalische Leitung:Anton Nissl
Dramaturgie: Kai FredericSchrickel
Regieassistenz: Janine Gottwald
Ausstattungsassistenz: AliciaOhntrup
Technik: Kai Dommert


Die Hundegrenze

Dienstag, 18. September 2018 | 18.30 Uhr | Vogtlandhalle | 9,50 €/ 7,50 €

studio44 Nordhausen

Die Inszenierung „Die Hundegrenze“ basiert auf der gleichnamigen Reportage von Marie-Luise Scherer, die erstmals 1994 im SPIEGEL erschien. Sie handelt von dem Mischlingsrüden „Alf“ und dessen Verwendung als DDR-Wachhund an der einstigen innerdeutschen Grenze. Neben dem Schicksal des Hundes widmet sich das Stück auch denZüchtern, Soldaten und Grenzanwohnern, die dem Hund begegneten. 

Im Text und in der Inszenierung geht es um Grenzen und wie sie ihre Bewohner und Bewacher prägen. Die Hunde des Grenzregimes der ehemaligen DDR sind nur letztes Glied eines paranoiden Systems von Abschottung, Bedrohung und Überwachung.

Gegründet 1995, widmet sich das studio44, Nordhausen, der Unterstützung zirkus- und theaterpädagogischer Projekte in Nordthüringen, vor allem durch seinen Zirkus „Zappelini“. Das Studio ist eng vernetzt mit demTheater Nordhausen, das bei dem Zirkusprojekt auch Kooperationspartner ist. 

Spiel: Ronald Mernitz und ChristianGeorg Fuchs
Inszenierung: ChristianGeorg Fuchs
Kostüme: ElisabethStolze-Bley
Puppenbau: Peter Lutz


Aus dem Leben eines Taugenichts

Dienstag, 18. September 2018 | 20.30 Uhr | Bahnhof | 9,50 € / 7,50 €

Das ÜZ Leipzig

Der faule Sohn eines Müllers verlässt die Mühle seines Vaters und macht sich als Landstreicher mit der Geige im Gepäck auf den Weg nach Italien. Dieser Taugenichts genannte Tramp der deutschen Romantik begegnet auf seiner Reise, die ihn über Wien bis nach Rom führt, der allerschönsten Frau, seiner großen Liebe, drei Prager Studenten, die sich ihren Lebensunterhalt als Blaskappellchen verdienen sowie den vermeintlich berühmten Malern Leonardo und Guido. „On the road“ hat der Taugenichts auch immer ein munteres Liedchen auf den Lippen.

Das Üz begibt sich nach ihrem Ausflug ins Amerika des frühen 20. Jahrhunderts nun auf die Spuren von Landstreichern, Adeligen, Räubern und Reitern über die Landstraßen der deutschen und italienischen Romantik. Live-Hörspiel, Schauspiel, Performance, Musik und Lesung lassen Eichendorffs Novelle als Theaterkonzert auf der Bühne lebendig werden.

Üz-Mitgründer Christian Hanisch leitete beim XXI. Greizer Theaterherbst die Schauspiel-Werkstatt für Jugendliche sowie 2013 und 2014 die Ganzjahresschauspielwerkstatt.  

Spiel/Musik: Alexander Fabisch, Johannes Gabriel und Elisa Jentsch
Regie: Christian Hanisch, Elisa Jentsch

gefördert von: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen


Film "Das schweigende Klassenzimmer"

Mittwoch, 19. September 2018 | 10 und 20 Uhr | Kino UT99 | Schülergruppen 2,50 € p. P. sonst 7,50/5,50 €

„Das schweigende Klassenzimmer“ erzählt ein bewegendes Kapitel aus der DDR in derZeit des Kalten Krieges, basierend auf den persönlichen Erlebnissen und der gleichnamigen Buchvorlage von Dietrich Garstka, einem von 19 ehemaligen Schülern, die 1956 mit einer einfachen menschlichen Geste einen ganzenStaatsapparat gegen sich aufbrachten. 

Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo und Kurt in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee, im Unterricht eine solidarische Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Doch die Geste zieht viel weitere Kreise als erwartet und stellt die Schüler vor eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändert…

Karsten Köhler, Jahrgang 1938, beantwortet als Zeitzeuge Fragen des Publikums. „Wir waren richtig geschockt. Was ist das denn, wir haben nie was von Konterrevolution gesagt, die meisten wussten gar nicht, was man mit dem Wort anfangen soll.“
(Karsten Köhler)


Don Quijote

Donnerstag, 20. September 2018 | 20 Uhr | Goethepark (bei Regen Vogtlandhalle) | 9,50 €/7,50 € 

Reaktionsraum Rudolstadt e. V. | nach Miguel de Cervantes

Mit ihrer aktuellen Inszenierung „Don Quijote“ kämpft die Wandertheatertruppe Reaktionsraum Rudolstadt e.V. gegen Windmühlen. Mit Elementen aus Artistik, Schauspiel und Gauklerei wird der 1000 Seiten lange Narrenroman in einer knappen Stunde auf die Bühne gezaubert.
In dem komödiantisch traurigen Spektakel stellen sich die Schauspieler und Artisten die Frage nach der eigenen Verrücktheit und wie wichtig diese zum Überleben ist.

Rektionsraum Rudolstadt e.V. ist ein professionelles, freies Theaterkollektiv für die Region Rudolstadt. Der Verein will bei der Realisierung freier, künstlerischer Projekte unterstützen. Schwerpunkt ist dabei die Arbeit außerhalb des etablierten Kulturbetriebes. 2016 gastierte die Gruppe mit ihrer Inszenierung „Die besseren Wälder“. 

Regie: Nils Förster und Stefan Kreißig
Spiel: Rixa Rottonara, Anton Pohle, Tobias Wollschläger
Technik: Anton B.W. Rhein
Produktion: Lydia Weber


Die Bahnhofskathedrale

Freitag, 21. September 2018 | 19.30 Uhr | Vogtlandhalle | 9,50 € / 7,50 €

Candlelight Dynamite Erfurt | Livehörspiel nach Michael Ende

Irgendwo im Dunkel gibt es einen großen Bahnhof, in dem nur Züge ankommen, aber keine mehr abfahren. Hier haben die Menschen alles, was Sie brauchen – vor allem Unmengen Geld. Wer sollte da weiterfahren wollen? Wollen Sie nicht auch ein paar Aktien der Bahnhofskathedrale? Ihren sicheren Anteil an der wunderbaren Geldvermehrung! In dem Livehörspiel wird das Publikum in denStrudel der Geschichte eines Feuerwehrmannes gesogen, welcher an jenem Bahnhof ankommt und - einem merkwürdigen Alptraum gleich - eine kafkaeske Reise in die Absurdität des Finanzwesens erlebt.

„Die Bahnhofskathedrale“ war 2014 für den Thüringer Theaterpreis nominiert.

Candlelight Dynamite wurde 2009 gegründet. Ziel war es, Theater nach eigenen Regeln und Vorstellungen zu machen und dabei die Grenze zwischen Regie und Schauspieler aufzulösen. Was in den Inszenierungen meistens als szenische Lesung am Tisch beginnt, erwächst durch blitzschnelle Rollen- und Perspektivwechsel, liebevoll zusammengeschusterte Spielobjekte, Live-Musik und Freude am Zusammenspiel zu explosiven Theaterfeuerwerken zwischen Poesie und Chaos.

Spiel: Denis Geyersbach, Nadine Geyersbach, Lorenz Liebold
Regie: Cornelia Schäfer


Das Geheul

Freitag, 21. September 2018 | 21 Uhr | Bahnhof | 9,50€ / 7,50 €

von Allen Ginsberg | Thomas Gerber und James Christopher Douglas, Berlin

Papa Moll sorgt sich um seine Familie. Eine theatrale Reise der Anteilnahme für zwei bis unendlich Personen auf den Spuren von Allen Ginsbergs „Das Geheul“. Ginsberg, einer der Mitbegründer der Beat-Poeten, einer revolutionären literarischen Strömung im reaktionären Amerika der 1950er Jahre, schuf 1956 das große Gedicht „Howl“. Zu obszön und ungeschminkt empfand die Zensur des prüden Amerika die direkten Wortschöpfungen eines der Vorreiter sexueller Freiheit und Selbstbestimmung.

Thomas Gerber, Schauspielstudium an der HfS„Ernst Busch“ Berlin, arbeitet freischaffend für Film, Funk und Bühne, lebt in Berlin. James Christopher Douglas, Schauspielstudium am Lee-Strasberg-Theatre-Institute New York und der HfMDK Frankfurt/M., widmet sich neben seiner schauspielerischen Tätigkeit ab 2012 vorwiegend der Konzeption von Bühnenmusik und war 2016/17 Musikalischer Leiter am Stadttheater Konstanz. 

„Oh knochige Legionen, rennt ins Freie /Oh Sternenbanner-Schock der Gnade, der ewige Krieg ist ausgebrochen / Oh Sieg, vergiss deine Unterwäsche, wir sind frei“
(Das Geheul)


GreizNacht

Samstag, 22. September 2018 | 20 Uhr | Bahnhof | 3 €

mit Überraschungen und „King Kreole“

Die Leipziger Formation „King Kreole“ hat den Rock’n’Roll für sich wiederentdeckt. Die Band spielt frühe Klassiker von Chuck Berry, Elvis und anderen Rock’n’Roll-Fossilen, angereichert mit Beat, Garage, Surf- und Eigenkompositionen. Mit einem schon leichtbedenklichen Hang zu blinkenden Kleinstgeräten wird live die Bühne illuminiert, bis alles in ein beinahe berauschendes Farbenmeer getaucht ist. Das ist die Lightshow, die ins Schminktäschchen passt. Denn der Tourbus ist klein und großer Aufwand gehört nicht zu dem, was Rock’n’Roll ursprünglich mal ausdrücken wollte…

Das Trio spielt in klassischer Besetzung: Bass, Schlagzeug, Gitarre.Wobei „klassisch“ nicht ganz dem üblichen Klischee entspricht, da der Gesangspart der Standschlagzeugerin Jean LeBlanc zufällt, Gitarrist Jon Lemstein auch schon mal zur Hawaii-Gitarre greift und Herr Rakete am Bass mitunter die Hihat bedient. Und wenn es nicht anders geht, dauert ein Konzert schon mal fünf Stunden.

An den Plattentellern DJ CIRLE