
Bereits 2001 gründete der isländische Gitarrist Hilmar Jensson in New York seine Band TYFT. Der Schwerpunkt der Musik lag damals auf ausgedehnten Improvisationen. Zwei Jahre später ist TYFT nun wesentlich songorientierter, mit klarer Hinwendung zu rocklastigen Grooves und packenden Melodien mit kompakten Soli geworden. Die - natürlich nicht verdrängten - Improvisationen unterstreichen dabei die Faszination der "Songs", indem sie zwischen den heftig rockenden Stücken teils energische, teils sehr poetische, hochspannende Klanglandschaften ausbreiten. Am Schlagzeug - einer der herausragendsten Drummer der aktuellen New Yorker Downtown-Szene - Jim Black. Ihm eilt der Ruf voraus, einer der bemerkenswertesten und versiertesten Drummer sowohl für Avantgarde-Jazz, frei improvisierte Musik bis hin zu New Music, Rock und sogar Techno zu sein. Saxophonist Andrew D'Angelo ist mit Jim Black seit seiner Zeit in Boston bekannt, als beide zusammen mit Kurt Rosenwinkel und Chris Speed bei Human Feel spielten. Die Jazzfans werden ein Powertrio erleben können, das sich meisterlich zwischen Jazz, alternativem Rock und leidenschaftlichen freien Improvisationen bewegt.
Hilmar Jensson www.hilmarjensson.com
(geb. 1966 in Reykjavik/Island) ist ein Berklee-Absolvent von 1991. Danach kehrte er zunächst nach Island zurück, um von dort und ab 1994 wieder in New York mit über 30 Plattenaufnahmen (darunter vier mit eigenen Bands auf dem bekannten isländischen Label Bad Taste) seinen Namen weltweit bekannt werden zu lassen. Jensson ist einer der Gründer von Kitchen Motors, Recordlabel/ 'Denkfabrik'/Künstlervereinigung in Island. Darüber hinaus hatte er Auftritte und Plattenaufnahmen mit Arve Henriksen, Leo Smith, Eyvind Kang, Greg Bendian und besonders mit Jim Black's Alas No Axis, deren Gitarrist Jensson ist.
Jim Black
www.jimblack.com
(geb. 1967) zählt zu den herausragendsten Schlagzeugern der aktuellen New Yorker Downtown-Szene. Sein Spiel in diversen Kontexten zunächst in Boston mit Human Feel , später in Seattle mit Wayne Horvitz' Gruppen und ab 1994 in New York mit Bands wie Tim Berne's Bloodcount, Dave Douglas' Tiny Bell Trio oder im klassischen Umfeld mit Uri Caine's Mahler- und Bach-Projekten bis hin zu seiner Mitwirkung in der Tourband von Laurie Anderson sowie in zahlreichen anderen Ensembles verschaffte ihm den Ruf, einer der versiertesten und bemerkenswertesten Drummer sowohl für Avantgarde-Jazz, frei improvisierte Musik bis hin zu New Music, Rock und sogar Techno zu sein. Mit der Band Pachora (mit Brad Sheppik, Skuli Sverisson und Chris Speed) war er einer der ersten, der Downtown Jazz mit Balkanklängen verband, seit 2001 sorgt er mit jedem neuen Album seiner Band Alas No Axis immer wieder aus Neue für Aufsehen. Wikipedia
Andrew D'Angelo (geb. 1965) ist mit Jim Black seit seiner Zeit in Boston bekannt, als beide zusammen mit Kurt Rosenwinkel und Chris Speed bei Human Feel spielten. Zur Zeit nimmt D'Angelo mit Matt Wilson auf und gehört dessen Tourband an, er ist Mitglied der Gruppe von Reid Anderson und leitet seine eigene Bigband und das Trio Morthana. Außerdem arbeitet Andrew D'Angelo mit Musikern wie Bobby Previte, Erik Friedlander's Chimera und Jamie Saft und Cuong Vu.
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