Maskenwerkstatt
Ganzjahreswerkstatt beschäftigt sich mit Maskenfiguren
Theaterpädagogin Carolin Mempel leitet neues Theaterherbst-Projekt
Der Bau von und die Theaterarbeit Maskenfiguren steht im Mittelpunkt der neuen, ganzjährig arbeiten Werkstatt des Greizer Theaterherbstes. Die Leitung der Werkstatt übernimmt die Erfurter Theaterpädagogin Carolin Mempel. „Die Maskenfiguren eignen sich sowohl dazu, ein Stück zu konzipieren, als auch auf der Straße oder bei Veranstaltungen in kurzen Performances für den Greizer Theaterherbst zu werben“, so Frau Mempel. Interessierte lädt sie herzlich ein, ein Einstieg in die Gruppe ist immer noch möglich.
Nächste Probentermine: Sonntag, 19.02. und 26.02., jeweils 10.00 Uhr in der Oßwaldstraße 31 in Greiz.
Das für alle offene Projekt beschäftigt sich zunächst mit dem Maskenbau, wobei Gipsabdrücke der Spieler genommen und darauf mit Ton Gesichter geformt werden. Anschließend soll über mehrere Wochen die Entwicklung der Figuren erfolgen. Darin integriert sind eine Einführung in Pantomimisches Spiel mit Ganzmasken, Kostümfertigung und erste Überlegungen zum Thema des Stückes sowie eventuell erste Straßenaktionen. In der dritten Phase der Werkstattarbeit erfolgt die konkrete Stückentwicklung. Meist ergebe sich die Idee zur Inszenierung bereits beim Bau der Masken oder bei der Figurenfindung, manchmal auch spontan während einer Straßenaktion, so Frau Mempel.
Carolin Mempel wurde 1985 in Weimar geboren. Sie studierte an der Fachhochschule Ottersberg Kunsttherapie/Theaterpädagogik und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Darüber hinaus nahm Frau Mempel an verschiedenen Aufbauseminaren und Weiterbildungen teil unter anderem am Le Corbeau Theateratelier in Frankreich. Eigene Bühnenerfahrung sammelte sie im Ensemble des Erfurter Amateurtheaters „Die Schotte“ sowie in verschiedenen theaterpädagogischen Projekten.




