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Die Werkstätten des XVIII.Theaterherbst

„Glaube! Liebe! Hoffnung! “
Gestaltungswerkstatt  „Café Hoffnung“
Leitung: Albrecht Fersch

Samstag, 12. September 2009,  17.00 Uhr     Carolinenstr. 5, Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

In unmittelbarer Nähe zum Theater erfüllen wir einen tot geglaubten Raum mit neuem Leben und schaffen einen Treffpunkt für alle Theaterherbstler. Ein Ort, den wir vollkommen neu gestalten und kreativ einrichten.
Es wird gemalt, gezimmert, Tische, Stühle, Lampen werden entworfen. Ein Tresen wird zum grün sprießenden, wuchernden Naturpark oder zum ausufernden Kunstereignis. Möglich sind auch Altäre für individuelle Heiligtümer, Verkaufsecken für Talismane und Souvenirs.
Im Engelskostüm werden Getränke serviert, wenn abends die kleine Bühne freigeben wird für Lesungen, Gesänge, Performances, Wettbewerbe, Tanzabende ...

Albrecht Fersch ist freischaffender Künstler

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Kinderwerkstatt  „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry
Leitung: Martin Heesch

Sonntag, 13. September 2009,  15.00 und 17.00 Uhr     Theater der Stadt Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine, der mit sechs Jahren seine Zeichnungen über Riesenschlangen macht, wird Pilot. Eines Tages stürzt er mit seinem Flugzeug in der Wüste ab. Nach seiner ersten Nacht in der Wüste wird er von einer feinen Stimme geweckt. Vor ihm steht der kleine Prinz und möchte, dass er ihm ein Schaf zeichnet. Der kleine Prinz stellt viele Fragen, erzählt von sich selbst aber nur sehr wenig. Er stammt von einem ganz winzigen Planeten und kümmert sich dort um seine drei Vulkane und um seine Rose, die er sehr liebt. Seinen Heimatplaneten hat er verlassen, weil ihn seine geliebte Rose enttäuscht hat. Auf seiner Reise besucht er sieben verschiedene andere Planeten.

Martin Heesch ist Schauspieler und Theaterpädagoge

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Jugendwerkstatt  „Sparkleshark“ von Philip Ridley
Leitung: Michael-Paul Milow

Sonntag, 13. September 2009,  20.00 Uhr     Haus Friedensbrücke, Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

Ein verlorener Ort, irgendwo auf einem Dach, ein Rückzugsgebiet. Dort findet sich eine Gruppe Heranwachsender ein, und wo anfangs nur Coolness und Großmäuligkeit angesagt ist, macht sich langsam die Phantasie breit, der sich am Ende niemand entziehen kann und will... Dazu brauchen wir 5 junge Frauen und 3–4 junge Männer, die nichts dagegen haben, ihre Eitelkeiten auszustellen, denn auch darum geht es in „Sparkleshark“, um das Sein hinter dem Schein!
Da für mich der Ensemblegedanke wichtig ist, werden wir oftmals so arbeiten, dass die Gruppe ein gemeinsamer Akteur ist, der Übergänge zu einzelnen Szenen markiert und die Atmosphäre mit bestimmt. Elemente des Improvisationstheaters nutzen wir, um das Stück mit eigenen Erfahrungen anzureichern. Bei aller Arbeit, hoffe ich, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Michael-Paul Milow ist Theaterpädagoge und Regisseur

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Tanztheaterwerkstatt  „Bernarda Albas Haus“ nach Garcia Lorca
Leitung: Gabriele Bocek

Dienstag, 15. September 2009,  20.30 Uhr     Greikahalle, August-Bebel-Str., Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

Der Glaube an die Liebe lässt hoffen, selbst in "Bernarda Albas Haus"! Alles tanzt nach Bernardas Pfeife. Sie regiert mit eiskalter Hand, dirigiert, drangsaliert - nicht nur ihre Töchter. "Das Leben fragt nie nach unseren Wünschen", so Bernarda. "Aber von dem, was wir wirklich wollen, lassen wir uns schwer abbringen", wird diese rigide Frau gewarnt. Die Hoffnung und der Glaube an die Liebe sind eine unbändige Kraft, die positive und negative Energien in sich birgt und zum Glühen bringen kann.
Garcia Lorcas Stück ist fast 80 Jahre alt. Was also geht es uns noch an? Gibt es noch Lieblosigkeit, Neid, Missgunst, Misstrauen, Eifersucht, despotische Moral, gesellschaftliche Zwänge in unserem Menschsein?
Die ausrangierte Greika-Halle bietet das passende Ambiente. Aber der Glaube an die Liebe wird sie erwärmen!

Gabriele Bocek ist Choreographin und Tanzpädagogin

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Schauspielwerkstatt „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett
Leitung: C. W. Olafson

Mittwoch, 16. September 2009,  20.30 Uhr     Aubachtaler Kirche, Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

Estragon und Wladimir warten - unter einem Baum - auf einer Landstraße - im Niemandsland von Tag und Nacht, zwischen Schein und Sein, Traum und Wirklichkeit. Sie warten bedingungslos - auf Godot. Gestern kam er nicht. Heute vielleicht. Oder morgen?
Und falls er kommt, wer wird da kommen: Ein Vertreter, Gott, die Post, das Nichts, der Lottogewinn, das Schicksal, der Tod ... ???
In der Werkstatt suchen wir nach Parallelen und nach dem, was Godot für jeden von uns bedeutet. Dabei werden über körperliches Spiel, Improvisation und Spielfreude viele Estragons und Wladimirs entstehen. Also: Worauf warten wir?

C. W. Olafson ist Regisseur und Theaterpädagoge

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Schauspielwerkstatt „Glaube Liebe Hoffnung“ nach Ödon von Horvath
Leitung: Maike Krause

Donnerstag, 17. September 2009,  18.30 Uhr     Theater der Stadt Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

Im Ganzen genommen ist das menschliche Leben ein Trauerspiel, nur im Einzelnen eine Komödie. In seinem genialisch bösen Stück beschreibt Horváth mit spitzer Feder, was er die "Bestialität des Überlebens" in einer Gesellschaft, die aus Lüge und Dummheit besteht, nennt.
Elisabeth ist jung und arbeitslos und durch einen ungünstigen Umstand mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die verhängte Geldstrafe will sie damit begleichen, dass sie versucht, ihren Körper noch zu Lebzeiten an den Leichenbeschauer zu verkaufen, was nicht gelingt. Von hier aus ist ihr Weg in den Untergang ein absurder kleiner Totentanz.
In der Werkstatt wird es darum gehen, wie man mit komödiantischen Mitteln eine traurige Geschichte erzählen kann. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Maike Krause ist Regisseurin und Theaterpädagogin

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Filmwerkstatt  „20 Jahre später“
Leitung: Susann-Maria Hempel

Freitag, 18. September 2009,  20.30 Uhr     Haus Friedensbrücke, Greiz
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

Am Anfang eine sozialistische Glaubensgemeinschaft, die ihre kleine DDR-Gemeinde zu schützen sucht ...
Karin, die Tochter einer sozialistischen Vorzeigefamilie, soll sich von ihrem Freund Frank trennen: der Junge ist verdächtig. Nur will keiner Auskunft geben, weshalb. Dennoch trifft Karin ihren Freund wieder. Ihre heimliche Beziehung fliegt auf, Karin muss sich entscheiden: für oder gegen die Liebe. Der Druck der Familie und der Gesellschaft wächst ... Frank begeht einen Selbstmordversuch. An seinem Krankenbett offenbart sich der Verdacht als nie geplante und nie gewollte Republikflucht ...
Werkstattteilnehmer sind in den Bereichen Schauspiel, Kulissenbau und Technik (Assistenzen für Kamera, Licht und Ton) willkommen.

Susann-Maria Hempel ist Filmregisseurin                 gefördert vom Fonds Soziokultur e. V.
                                    

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Fotogruppe
Leitung: Franziska Barth

Mit veralteten sozialen Rollenklischees wird bei uns aufgeräumt und darum gibt es exklusiv an ausgewählten Orten der Greizer Innenstadt schon eine Woche vor der Festivalwoche die neuesten verbildlichten Ansichten von "Jugendlichen", "Familien", "Ausländern", "Künstlern" und vielen mehr. Gebündelt gibt es die Fotoarbeiten zum Eröffnungsspektakel zu sehen.

Also Augen auf und denken, oder doch lieber glauben?

Festivalzeitung des XVIII. Greizer Theaterherbst "Herbstzeitlose" 

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Letzte Aktualisierung: 29.06.2010   |   E-Mail: Greizer@Theaterherbst.de   |   © 2009 Greizer Theaterherbst