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Die Gastspiele zum XVII.Theaterherbst
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Theater AGORA, Belgien Die Kreuzritter
Regie: Marcel Cremer
Samstag, 13. September 2008 20.00 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Es ist Krieg. Und der Krieg schlägt Wunden. Doch zum Glück gibt es das Hospiz der Heiligen Johanna. Dort führt Oberschwester Zara das strenge Zepter. Doch von ihren Patienten wird sie nur liebevoll "Mama Zara" genannt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Kriegsversehrten zu kümmern und sie von ihren Traumata zu heilen. Das kostet Geld. Und Geld ist knapp. Also zieht Mama Zara mit ihren beiden Krankenschwestern Klara und Violetta und sechs Patienten durch die Lande. In einer bunten Benefizveranstaltung gewährt sie Einblick in ihre neuen Therapiemethoden und das Leben im Hospiz. Stolz präsentiert sie speziell für diesen Abend einstudierte Lieder und ist sich sicher, bald sind ihre Soldaten geheilt, um loszuziehen in einen neuen Kreuzzug.
"Die Kreuzritter" - eingeladen zum 60. internationalen Festival d'Avignon 2006 nach Frankreich - sind ein "Balanceakt zwischen Komik und Grauen"...Kein vordergründiges Antikriegsstück, sondern eine theatralische Abrechnung mit den Kreuzzügen der Vergangenheit und eine Kampfansage an jene, die sich auch noch heute auf den Glauben berufen, um ihre Kriegsmaschinerie in Gang zu setzen.
(Offenbach Post).

Marcel Cremer wurde 1955 in Crombach geboren. Er ist Gründer, Regisseur und künstlerischer Leiter des AGORA Theaters in St. Vith in Belgien, wo er seit 15 Jahren das Internationale Theaterfest der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ausrichtet. Der Autor zahlreicher Bühnenstücke arbeitet als Gastregisseur in Deutschland, Österreich, Frankreich und Belgien. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.
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Arien - Von Mozart bis Gershwin
Sopran: Einat Ziv, Klavier: Jarkko Riihimäki
Sonntag, 14. September 2008 17.30 Uhr Unteres Schloss Greiz, Weißer Saal Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Einat Ziv, Sopran, präsentiert Arien aus Opern / Operetten von Mozart, Händel, Verdi, Puccini, Massenet, Léhar und Gershwin. Begleitet wird sie von Jarkko Riihimäki am Flügel.
Einat Ziv stammt aus Israel. Als Absolventin der Jerusalemer Akademie für Musik und Ensemblemitglied der Oper Tel Aviv ist sie mit der Israelischen Oper auf verschiedenen internationalen Bühnen aufgetreten, um nun ihre Karriere in Deutschland fortzusetzen.
Man kennt Jarkko Riihimäki als vielseitigen und vorurteilslosen Musiker. Er hat sein Diplomkonzert an der Sibelius-Akademie in Helsinki mit bestmöglichen Noten gespielt. Er ist als Lied-Pianist u. a. mit dem Bariton Jorma Hynninen aufgetreten. Darüber hinaus hat Riihimäki mit verschiedenen Musikerkollegen afroamerikanische Musik gespielt und Arrangements für die Gruppe „Rajattomat“ erstellt. Seit 2002 lebt er in Berlin und ist dort als freischaffender Pianist tätig.
Klassisches Konzert zum Tag des Denkmals.
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clubtheater-berlin Das wundervolle Zwischending von Martin Heckmanns
Montag, 15. September 2008 20.30 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Ein Stück über die Liebe in Zeiten von Arbeitslosigkeit, Kinderlosigkeit und vermeintlicher Sinnlosigkeit. Da braucht es schon zwei unermüdliche Künstlerseelen wie Johann und Anna, die ihre eigene Liebesgeschichte zur Kunst erklären, nicht weil sie von sich so überzeugt sind, sondern weil ihre Zukunft verbaut ist, und das Glück ihrer Liebe im Anfang wohnte. Dieses Glück wollen sie festhalten, indem sie es nachspielen, um daraus einen Film à la Andy Warhol zu drehen.
Ein Mann vom Amt, der sie als Vertreter des bröckelnden Sozialstaats auf ihre Bürgerspflichten hinweist, bedroht ihre Glückssuche. Er will sie an ihrer "Arbeit" hindern, sie sollen stattdessen sozialwertvollen Tätigkeiten nachgehen. Doch Anna gelingt es, den Mann vom Amt für ihr Liebes-KunstProjekt zu begeistern, so dass er sich plötzlich bereiterklärt, die nötigen
Fördergelder zu beschaffen, damit der selbst produzierte Liebesfilm für die Nachwelt festgehalten werden kann.
Eine absurde Geschichte von zwei Einzelkämpfern, die nicht aufgeben, die sich wehren und die an ihre Liebe glauben, auch wenn sie ahnen, dass ihr Projekt sich auf sehr dünnem Eis bewegt.

Heckmanns gelingt mit diesem Stück ein kleines Meisterwerk, es ist voller Humor, Poesie und Traurigkeit. Niemals ganz ernst, nie ganz echt, so dass man auch nicht so recht weiß: Spielen die Figuren sich ihre Gefühle nur vor, oder sind sie tatsächlich eins mit ihren behaupteten Gefühlen?
Martin Heckmanns geboren 1971, studierte Komparatistik, Geschichte und Philosophie, lebt als Autor in Berlin. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, 2002 wurde er in THEATERheute zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt.
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Peter Sodann Keine halben Sachen. Die Memoiren eines deutschen Querkopfs. mit dem Calliope-Duo der Vogtland-Philharmonie
eine Gemeinschaftsveranstaltung mit "Prominente im Gespräch"
Dienstag, 16. September 2008 18.30 Uhr Unteres Schloss Greiz, Weißer Saal
Eintritt: 5,- € ( 3,- € )
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Herbst 1961, kurz nach dem Mauerbau. Das Leipziger Studentenkabarett "Rat der Spötter" will sein neues Programm aufführen: "Wo der Hund begraben liegt". Dazu kommt es nicht: Wegen "staatsfeindlicher Hetze" werden die jungen Schauspieler verhaftet. Unter ihnen auch Peter Sodann.
Monatelange Einzelhaft verändert sein Leben. Vergeblich versucht der Schauspieler wieder Fuß zu fassen. Erst 1964 bekommt er eine neue Chance: Die Intendantin Helene Weigel holt den in Ungnade Gefallenen ans Berliner Ensemble. Wenig später dreht er mit dem berühmten westdeutschen Regisseur Bernhard Wicki seinen ersten großen Kinofilm.
Die Zukunft ist eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.
Der bekannte und beliebte Bühnen-, Film- und Fernsehdarsteller stellt seine Erinnerungen in Form eines literarisch-musikalischen Programms vor. Begleitet wird er dabei vom Calliope - Duo der Vogtland Philharmonie Greiz - Reichenbach, Zaruhi Stamboltsyan am Flügel und Artashes Stamboltsyan an der Violine.
Peter Sodann wurde als Tatort-Kommissar Bruno Ehrlicher deutschlandweit einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Die Rolle des streitbaren Zeitgenossen verkörpert er auch privat. Das hat sein Leben nicht gerade leicht gemacht, aber spannend. Seine Memoiren sind ein authentisches Stück deutsch - deutscher Zeitgeschichte: Die Autobiographie eines Mannes, der immer dem deutschen Osten verbunden geblieben ist.
Nach der Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, sein Erinnerungsbuch "Keine halben Sachen" von der Buchhandlung "Bücherwurm" zu erwerben und sich vom Autor signieren zu lassen.
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Theater der Jungen Welt, Leipzig Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht
Mittwoch, 17. September 2008 20.30 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Die Geschäfte könnten nicht besser laufen. Peachums Unternehmen BETTLERS FREUND, das sich der Erweckung und Vermarktung des menschlichen Mitleids verschrieben hat, mausert sich vom Familienbetrieb zum straff organisierten Bettelmonopol und die bevorstehenden Krönungsfeierlichkeiten versprechen Höchstrendite. Das letzte, was der seriöse Geschäftsmann in dieser Situation gebrauchen kann, ist ein Schwiegersohn wie Gangster Macheath, genannt Mackie Messer, der noch immer in traditioneller Handarbeit - mit Brechstange und Dietrich - seinem Beruf nachgeht. Der Brechtklassiker und das Genre des Figurentheaters
Mesalliance oder Chance für einen neuen Blick auf eine "alte" Geschichte? Sechs Schauspieler/ Puppenspieler führen die fast lebensgroßen Figuren von Peachum bis Mackie Messer, mischen sich spielerisch in die Geschichte ein und übernehmen manchmal sogar einen Schauspielpart, wenn "Not an der Puppe" ist. Mensch und Puppe bilden hier im wahrsten Sinne des Wortes ein Ensemble gleichberechtigter Spieler. Obwohl es in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland nur zwei Varianten der "Dreigroschenoper" als Puppenspiel gab - von Milan Sladek, Pantomimentheater und Puppentheater Neubrandenburg - bietet sich das Genre dafür geradezu an. Denn wer könnte konsequenter Brechts Verfremdungstheorie vertreten als die PUPPEN-Darsteller, die von Natur aus jeder Versuchung der Einfühlung und Illusionsvermittlung widerstehen?
Aus dem Stück: "So. Eine Verbrecherschlampe ist sie geworden. Das ist schön. Das ist angenehm."
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theater der jugend paderborn Max und Moritz
von Wilhelm Busch Regie: Franz-Josef Witting
Donnerstag, 18. September 2008 16.30 Uhr Turnhalle Lessingschule Greiz Eintritt: 3,- €
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In dieser Inszenierung des Originaltextes von Wilhelm Busch erwecken Dieter Bolte und Stephan Rumphorst sowohl die Lausbuben als auch alle anderen berühmten Figuren der sieben Streiche zum Leben. Mit Hilfe von zahlreichen Haushaltsgegenständen wird sogar den Tieren im Stück Leben eingehaucht: So verwandeln sich Spülhandschuhe in Hühner, Wäscheklammern zu Maikäfern und ein Wischmopp wird kurzerhand zum Spitz.
In rund zweihundert Vorstellungen begeisterten die Akteure bislang fast 16.000 Besucher, - sogar in Los Angeles trieben die Lausbuben ihr Unwesen vor ausverkauftem Haus!
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Reiner Kunze lindennacht Buchlesung
Donnerstag, 18. September 2008 18.30 Uhr Unteres Schloss Greiz, Weißer Saal Eintritt frei!
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Der Greizer Ehrenbürger Reiner Kunze liest aus seinem neuesten Werk.
Es ist ein Alterswerk im besten Sinn - ein strenges, ein schlankes, schönes Buch (MZ)
www.reiner-kunze.com
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Bridge Markland, Berlin
faust in the box von J. W. von Goethe
Donnerstag, 18. September 2008 20.30 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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In einer großartigen Version als Ein-Frau-Theater-Stück mit Kasperpuppen und Popmusik zaubert bridge markland "Faust" aus der Kiste. In rasantem Wechsel spielt sie Mephisto, Faust und Gretchen, sowie zahlreiche Kasperpuppen als ihre Gegenspieler.
bridge markland agiert mit großem Körpereinsatz im Voll Playback zu einem genialen Soundtrack bestehend aus den Stimmen der verschiedenen Rollen und mitreißender Musik.
Hier treffen die berühmten Sätze des bekanntesten deutschen Theaterstücks auf die Rolling Stones, Rammstein, Robbie Williams, Metallica, Die Ärzte, Freddy Quinn, Pink, Elvis, Marius Müller-Westernhagen, Madonna, Grethe Weiser, Seeed, Peter Maffay, Marika Rökk, Led Zeppelin, Depeche Mode, Placebo und viele andere Musikkünstler.
Das klassische Werk findet seine aktuelle Entsprechung in Sounds und Texten moderner Musik von 1929-2006 und erschließt sich dadurch für viele Generationen.
Diese "Faust" Interpretation ist keine Persiflage, sondern ein zeitgemäßer Umgang mit Klassik, der Parallelen zwischen verschiedenen Populärkulturen aufzeigt. Die Zuschauer sind erstaunt wie viel ein Schlagertext und ein klassisches Theaterstück gemeinsam haben. Es geht immer um dieselben Themen die, die Menschen beschäftigen. Das Stück bringt das Publikum zum Lachen und Weinen, wenn sich vor ihnen die mit Witz, viel Gefühl und Sensibilität, sowie gehörig Groteske und Durchtriebenheit gespielte Handlung entfaltet.
Fotograf: Dirk Holtkamp - Endemann
bridge markland spielt "Faust" in und aus einer Papp-Box, ein einfaches und sehr wirkungsvolles Bühnenbild, welches ständig seine Bedeutung wechselt.
Die Publikumsreaktionen zeigten:
Diese "Faust" Inszenierung begeistert Zuschauer von 15 - 90 Jahren!
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Studiobühne Essen Indien von Josef Hader & Alfred Dorfer
Freitag, 19. September 2008 18.30 Uhr Haus Friedensbrücke Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Sie sind allabendlich als Gastronomieprüfer unterwegs: der geschwätzige, aber hörbar um Niveau bemühte Kurt Fellner und der rustikale, grob-balzende Schnitzel-Tester Heinrich Bösel. Zwei "Gastro-Genossen", die sich von Herzen zuwider sind!
Fernab von zu hause ziehen die beiden ungleichen Protagonisten von Ort zu Ort, von Wirtschaft zu Wirtschaft. Überall dieselbe Einfalt. Schäbige Zimmer, fade Kost. Fürwahr: Kein leichter Job. Doch Auftrag ist Auftrag und die Liste der Lokalitäten in der Provinz noch lang. Also tut man gut daran, ein wenig auf Konversation zu machen; mit solider Halbbildung sorgt Fellner dafür, dass der Gesprächsfaden - von der Etymologie einzelner Familiennamen bis zu den Essensgewohnheiten fremder Völker - nicht abreißt.
Deftige, pseudophilosophische Höhenfluege zwischen Tee und Tütensuppe! Tresenerkenntnisse zwischen Paniertem und Pils!Das alles ist - auf den ersten Blick - derb, provokant, urkomisch!
Doch unter der Oberfläche der bolzenden Zeitgenossen lauern kleine Tragödien einsamer Männer. Fellner und Bösel: zwei verlorene Seelen, auf ihrem Weg von hier nach da, die letztlich eine zarte Freudschaft verbindet. Eine Freundschaft, die berührt und traurig macht, als sie auf eine unausweichliche Probe gestellt wird ...

INDIEN ist ein ein tragikomisches Volksstück der besonderen Art - wie es nicht anders sein kann, wenn zwei kabarettistisch versierte Autoren die Feder führen. Das Wiener Autorenduo Hader und Dorfer spielt in ihrer kammertheatralischen Groteske einfühlsam mit den Emotionen des Publikums. Sie liefern Wortwitz, Situationskomik und den Schrecken am Ende. INDIEN ... eine komische Arie vom lausigen Leben und kläglichen Sterben des armen Mannes!
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Lesung/ Film Mohammed Ali: Ich bin der Größte mit dem Boxexperten Wolfgang Behrens
Samstag, 20. September 2008 17.00 Uhr Unteres Schloss Greiz, Weißer Saal
Eintritt: 5,- € ( 3,- € )
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Zwei Minuten sind in der 5. Runde vorbei - und Hand aufs Herz, wer hätte in diesem Moment noch einen Pfifferling auf Ali gesetzt? Der Stier in George Foreman ist endlich erwacht, und wuchtige Schlaege prasseln auf Ali ein, die wohl jeden anderen Boxer auf der Stelle gefällt hätten. Doch dann passiert das Unglaubliche: Ali, der die ganze Zeit über passiv in den Seilen hing, kommt in den letzten 30 Sekunden der Runde zurück und landet einige der härtesten Treffer des Kampfes … Alis Bruder Rachman schreit in höchster Erregung: "Mein Bruder wird ihn schon erledigen. Mein Bruder wird ihm das Fell gerben!"

Was am 30. Oktober 1974 in Kinshasa stattfand, der "Rumble in the Jungle", der "Kampf des Jahrhunderts", ist längst ein Mythos der Sportgeschichte. Nach dieser Ringschlacht hatte sich die von Ali wie ein Mantra wiederholte Behauptung: "Ich bin der Größte!" ein für allemal bestätigt. Der im vergangenen Jahr verstorbene Skandalschriftsteller Norman Mailer hat den berühmtesten Fight um die Krone im Schwergewicht zwischen Ali und George Foreman in seinem Buch "Der Kampf" eingehend beschrieben und zu einem Stück Literatur gemacht. Wolfgang Behrens präsentiert Originalszenen aus dem Kampf und lässt - nicht zuletzt mithilfe der Kraft der Mailer'schen Worte - die Nacht von Kinshasa noch einmal lebendig werden.
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