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Die Gastspiele zum XVI.Theaterherbst
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Theater Plauen-Zwickau Hans im Glück
Regie: Detlef Plath
Samstag, 15. September 2007 15.00 Uhr Oberes Schloss Eintritt: 2,50 € |
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Die Geschichte um den Hans, der einen Klumpen Gold als Lohn für gute Arbeit von seinem Meister bekommen hat, erscheint auf den ersten Blick doch recht widersinnig. Alle Welt jagt nach Besitz und da erleben wir einen, der sich freut, wenn er, durch seiner Meinung nach jeweils vorteilhaften Tausch nach und nach seinen Besitz verliert.
Die Frage, was Glück ist, ist nicht so einfach zu beantworten. Mit unserer Inszenierung, in der zwei Schauspieler mit großen Figuren agieren, versuchen wir, eine Antwort zu geben.
ab 4 Jahre
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Maskentheater Familie Flöz, Berlin Ristorante immortale
Regie: Michael Vogel
Samstag, 15. September 2007 20.00 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Irgendwo zwischen Himmel und Hölle. Mitten im Universum und doch am Ende der Welt. Dort steht es, das "Ristorante Immortale". Täglich trifft die unermüdliche Belegschaft alle Vorbereitungen, täglich öffnet dieser Mikrokosmos seine Türen - und doch bleibt das marode Lokal ein seltsamer Ort ohne Sinn. Ein flüchtiger Mix von Streben und Selbstbetrug erschafft ein wahnsinniges, verworrenes Labyrinth aus Intrigen und Verzweiflung. Waschkörbe werden zu fliegenden Schiffen und Teller zu Kastagnetten, der surreale Tango - eine Manifestation ihrer verlorenen Träume. So wie sich die Tage scheinbar im Kreise drehen, geht es den Personen auch. Das Restaurant ist das Schicksal jedes einzelnen, sein Traum, seine Erinnerung, ja sein Selbst.

Deutschlands zur Zeit erfolgreichstes Maskentheater ist mit seiner Eigenproduktion Ristorante Immortale in Greiz zu Gast!
"Ein wunderbares, perfekt choreografiertes Chaos, ein Chaos aus Slapstick und Poesie, etwas Zauberei und Melancholie, Boshaftigkeit und Liebenswürdigkeit und viel Hintersinn."
Tagesanzeiger
"Wir haben - ich schwör's! - die Masken weinen gesehen. Und lachen. Das Wunder das nur das Theater vollbringen kann."
tz München 23.06.2004
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Vaganten Bühne Berlin Klassenfeind 2.0 Regie/Fassung: Folke Braband
Sonntag, 16. September 2007 20.00 Uhr Greika-Halle gegenüber Kaufland Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Das Klassenzimmer ist verwüstet - kein Lehrer ist mehr gewillt, die gewaltbereiten Schüler der 10a zu unterrichten. So beschließt der Anführer der Klasse, dass jeder der sechs verbliebenen Schüler eine Unterrichtsstunde geben muss. Es bricht nun auf, was zuvor geschwelt hatte: Verletzungen, aufgestaute Aggressionen und Kampf um Anerkennung treten zutage. Folke Braband realisiert eine neue und aktuelle Fassung des Jugendstücks Klassen feind von Nigel Williams, indem er die sechs Rollen junger aufsässiger Schüler mit Jugendlichen besetzt, die mit und ohne sogenannten Migrationshintergrund in verschiedenen Berliner Stadtteilen aufgewachsen sind.
Bereits 1978 hatte der britische Dramatiker Nigel Williams mit "Klassenfeind" für Furore gesorgt. Regisseur Folke Braband hat gemeinsam mit sechs nicht-professionellen Darstellern während der Proben ein Update entwickelt. Das Ergebnis geht unter die Haut.
"Ein aufrüttelnder Theaterabend nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für alle, die den brutalen Schulalltag nur noch vom Hörensagen kennen."
Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 07.12.06

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Schauspiel Leipzig Der Kick mit anschließendem Publikumsgespräch
in Anwesenheit der Regisseurin Heike Scharpff
Montag, 17. September 2007 20.30 Uhr Theater der Stadt Greiz
Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Potzlow ist ein ganz normales Dorf - behauptet der Bürgermeister. Wenn man die 600 Einwohner, die noch hier sind, wegtreibt, kann man ein Naturreservat aufmachen, meint der Vater der zwei Mörder. Dem Dorf fehlt jeder zivilisatorische Standard - befindet nach Prüfung aller Fakten der ermittelnde Staatsanwalt. Arbeit hat hier fast keiner mehr. Viele leben vom Alkohol. Eine wirtschaftliche oder kulturelle Infrastruktur sucht man vergeblich. Eltern wissen nicht, was ihre Kinder tun. Kaum einer hat mehr eine Vorstellung vom nächsten Tag, geschweige denn von seinem Leben. Angesichts dieser Realität erscheinen die Parolen der Rechten: "Deutsch denken, für die Zukunft denken, für die Familie da sein, arbeiten!" absurd - oder zwangsläufig.
Das Dokumentarstück rekonstruiert mit 4 Schauspielern einen Mordfall vor rechtsradikalem Hintergrund. Der grausame Mord an Marinus Schöberl im Sommer 2002 hat Staub aufgewirbelt. Monatelang zogen Legionen von Reportern und Kamerateams durch das uckermärkische Potzlow. Sensationshungrig die einen, ehrlich bestürzt die anderen stellten sie Fragen nach dem Wieso und Warum der selten brutalen Tat. Marinus wurde von seinen eigenen Kumpels mit dem "Bordsteinkick" zu Tode gebracht.
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Die Tonabnehmer verDÜNNisiert - wie essen, bloß rückwärts Regie und Buch: Jens Hasselmann
Dienstag, 18. September 2007 18.30 Uhr Oberes Schloss, Pferdestall Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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verDÜNNisiert ist die Inszenierung wahrer Tagebuchaufzeichnungen einer essgestörten jungen Frau. Sich verdünnisieren heißt: verschwinden. Diäten sind Schwindsüchte.
Und mit den Pfunden nimmt der ganze Mensch ab und bringt sich an den Rand seiner Existenzfähigkeit. Eine Story wie ein Brechreiz, Emotionen, die kratzen wie der Finger im Hals. Das Stück zeigt einen Menschen, seine Esssucht, seinen Wahn nach Schönheit und seine Schönheit im Wahn. Anhand der Tonbandtagebücher einer betroffenen Bulimiekranken werden die Auswüchse unserer modernen Popkultur sichtbar gemacht, um das Bewusstsein für das zu erheben, was übrig bleibt, wenn ein Mensch seine Existenzgrundlage, das Essen, verweigert. Am Ende steht die wahre Geschichte vieler Opfer eines überidealisierten Schönheitsideals, denn im Spiegel der Bühne erkennt Jeder ein Stück seines Selbst.
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Konzertante Lesung mit Orgelimprovisation
Text und Klang - Schlafes Bruder Wer liebt, schläft nicht
Mittwoch, 19. September 2007 18.30 Uhr Katholische Kirche Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Adler, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. Denn er war in unsägliche und darum unglückliche Liebe zu seiner Cousine Elsbeth entbrannt und seit langer Zeit nicht länger willens, auch nur einen Augenblick lang zu ruhen, bis dass er das geheimnis der Unmöglichkeit seines Liebens zugrunde geforscht hätte. Tapfer hielt er bis zu seinem unglaublichen Ende bei sich, dass die Zeit des Schlafs Verschwendung und folglich Sünde sei, ihm dereinst im Fegefeuer aufgerechnet werde, denn im Schlaf sei man tot, jedenfalls lebe man nicht wirklich. Nicht von ungefähr vergliche ein altes Wort Schlaf und Tod mit Brüdern. Wie, dachte er, könne ein Mann reinen herzens behaupten, er liebe sein Weib ein Leben lang, tue dies aber nur des Tags und dann vielleicht nur über die Dauer eines Gedankens?
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Theater Halle Speer Regie: Peter Sodann
Donnerstag, 20. September 2007 18.30 Uhr Theater der Stadt Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Speer - Die Idee ist so wahnwitzig wie verblüffend: Albert Speer, Hitlers genialer Baumeister und Organisator, soll die marode DDR sanieren. Er wird eingeladen und ein hochrangiger Funktionär ist beauftragt, Speer zu gewinnen, sein Organisationstalent, sein Wissen und seine Fähigkeiten in den Dienst des Sozialismus zu stellen. Daraus entspinnt sich ein spannender Dialog zwischen Menschen aus zwei extremen Welten, zwischen kultivierter Barbarei und bröckelndem Totalitarismus. Gegen das Vergessen und gegen die stupide aber fortschreitende Gleichsetzung zweier Systeme.
"Franz Sodann als Hans Bauer und Johannes Gabriel als Speer bieten ein großartiges, ein ausdrucksstarkes Spiel und liefern sich in diesem brisanten Spannungsfeld Wortgefechte, die in ihrer Absurdität das Blut in den Adern gefrieren lassen. An diesem "Speer" stimmt alles: jede Geste, jeder Dialog und selbst die Stimme aus dem Off, die sich für Bauers letzten Monolog interessiert. Es gibt viel Beifall für diesen provokanten Theaterabend, der beim Publikum in Erinnerung bleiben wird."
"Thriller der Extraklasse... Das amüsierte und erschreckte, das packte und berührte, das traf ins Herz, begeisterte als rasantes und lebendiges Theater"
Wolfsburger Nachrichten
"... eine Probe völlig professioneller und disziplinierter Schauspielkunst..."
Glos Wybrzeza, Gdansk
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L´Opaion Berlin Marathon Regie: Jörg Steinberg
Freitag, 21. September 2007 18.30 Uhr Greika-Halle, gegenüber Kaufland
Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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Zwei Freunde in der Mitte ihres Lebens und kurz vor dem Ziel ihres Lebens, der Teilnahme am Berlin-Marathon. Die schweißtreibenden Vorbereitungen für das große Glück über 42,195 Kilometer haben bisher Ordnung in ihr chaosträchtiges Leben gebracht. Doch jetzt - so kurz vor dem Start - geht den beiden Herren die Luft aus. Denn, wie geht das Leben eigentlich weiter, wenn der Marathon gelaufen ist? Was sind die einmaligen Mühen auf einer irrwitzigen Marathon-Strecke gegen den unaufhörlichen Lauf durch ein verkorkstes Leben? Gewinner oder Verlierer, Überlebender oder ein Nichts!
"Marathon" ist eine irrwitzig spritzige Komödie über die Flucht vor gesellschaftlichen und privaten Problemen, eine böse Satire auf den modernen Fitnesskult, ein Stück voller Witz, Schlagfertigkeit und Selbstironie und ein Muss für umtriebige Jogger und lakonische
Nichtsportler.

"Es sind im Trainingsclinch der beiden ungleichen Männer urkomische Situationen, die mit Sprachwitz die mentale (und die physische) Befindlichkeit der Figuren in ihrer ganzen Gegensätzlichkeit und doch durch Freundschaft engen Verbundenheit charakterisieren. Ein anregender, witziger und auch nachdenklich stimmender Theaterabend mit zwei Vollblutschauspielern."
(Dr. Herbert Henning VOLKSSTIMME 18.05.2006)
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Ulrich Lenk, Berlin Leben bis Männer Regie und Bühne: Georg Münzel
Freitag, 21. September 2007 20.30 Uhr Friedensbrücke Greiz Eintritt: 7,50 € ( 5,- € )
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"...Mit viel Ironie zeichnet Brussig hier das Bild dieses redseligen, in seinem Sport aufgehenden und dafür lebenden Trainer-Prototypen, der davon überzeugt ist, das Leben und seine Geheimnisse verstanden zu haben. (...) Der Leben bis Männer Trainer ist einer der alten Schule, allein schon vom Habitus: nicht im feinen Zwirn wie die heutigen Trainer, sondern im Trainingsanzug mit Trillerpfeife vor der Brust, krummen Beinen und Bierbauch, aber was das wichtigste ist, er ist ein Platzbrüller, ein Julius Cäsar der Seitenlinie wie er über sich selber sagt. Brussig setzt ihm thematisch keine Grenzen, lässt ihn über das Leben philosophieren, ihn seine oftmals abenteuerlich-einfachen Lösungen für komplexe politische oder gesellschaftliche Problematiken erläutern. ..."
(Quelle: www.literaturkritik.de/public "Völlig abgestumpft gegen das Vergebliche - nur wegen Fußball" von Andreas Binroth
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