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Theater Titanick "Titanic"
Dieter Mann liest aus der "Der Untertan"
Teatro do Mar "Lixporto"
Theater Titanick "Titanic"
Schülertheatergruppe der Schule Zaschberg "Die Vogelhochzeit"

Die Gastspiele zum XI.Theaterherbst

Teatro do Mar
„Lixporto“

Regie: Andreas Poppe

Freitag, 13.September 2002  20.30 Uhr     Zapfwerk 1/3 Greiz, Zeulenrodaer Str. 6
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

Im Jahre 1984 nach dem Euro sind die Städte Lissabon (Lisboa) und Porto zu einer einzigen Megacity zusammengewachsen - Lixporto. Der Euro ist der neue Gott und Lixporto ist seine größte Kathedrale. Die Stadt wird beherrscht von dem Industriellen Bruce Bem. Konsum ist erste Bürgerpflicht. Das Stück beginnt mit einem Alarm, weil sich ein Bürger unerlaubt vom täglichen Konsum entfernt hat.

Mit Hilfe der an Comics angelegten Figuren Mr.Good, Batman und Joker entspinnt sich eine vergnügliche Großstadtparabel, in der die Komödianten um Julieta Aurora Santos mit starkem Körperspiel und großer Musikalität glänzen.

Botschaft von PortugalInstituto Camões

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Portugal / Vertretung des Instituto Camões in Deutschland.

Junges Theater Göttingen
„Hamlet & Horatio“

Regie: Torsten Schilling

Samstag, 14. September 2002  18.30 Uhr     Theater der Stadt Greiz, Bühne
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

Hamlet kennt doch jeder! Den Zweifler und Zauderer. Den natürlichen Feind der Tat. Den unglücklichen Dänenprinzen und Menschenfreund, der -vom quälenden und doch auch lustvollen Gefühl der Rache getrieben-dem eigenen Ende entgegen geht.

"... das ist das kleine Wunder: An diesem wunderhübschen, turbulenten, kurzweiligen Abend - geht Shakespeare nicht unter. Seine Poesie, seine Philosophie, seine Menschenliebe blinzeln auch hinter Slapstickaktionen hervor. Wunderbarer William."
Göttinger Tageblatt vom 4.3.2002

Schülertheatergruppe der Schule Zaschberg
„Die Vogelhochzeit“
von Rolf Zuckowski
Leitung: Silke Sommer

Sonntag, 15. September 2002  10.00 Uhr     Theater der Stadt Greiz, Großer Saal
Eintritt: 2,- €

Mit viel Liebe wird die Geschichte der Vogelhochzeit erzählt. Der Vogelmann findet seine Vogelfrau. Sie bauen ein Nest, und ein Ei wird ausgebrütet. Das junge Vögelchen fliegt in die Welt.
Uns ist es eine Herzensache, eine der zahlreichen Theatergruppen in Greiz und Umgebung vorzustellen. Das Stück eignet sich für Familien mit Kindern ab 4 Jahren.

Dieter Mann liest aus
„Der Untertan“ von Heinrich Mann

Sonntag, 15. September 2002  18.30 Uhr     Unteres Schloss, Weißer Saal
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

Dieter Mann ist ein Ausnahmeschauspieler, der grosses handwerkliches Können immer wieder mit einer großen Neugier auf Neues in der Kunst verbinden kann. Durch seine Auftritte in über 80 Filmen erlangte er eine deutschlandweite Popularität. Dieter Mann studierte an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst-Busch". Von dort wurde er gleich an das DEUTSCHE THEATER Berlin engagiert, dass er sehr erfolgreich von 1984 bis 1991 als Intendant leitete. Dieter Mann ist mit Leib und Seele Theatermensch: In unzähligen Bühnenauftritten (seit 1964 immer festes Ensemble-Mitglied am D. T.!) schärfte er sein Profil vor allen Dingen an den großen klassischen Rollen (Kleist, Lessing, Büchner und Schiller).1993 stand er mit Mario Adorf in "Maus und Katz" vor der Kamera. Dieter Mann ist auch ein ausgezeichneter Sprecher dessen Repertoire von Kurt Tucholsky bis Gottfried Benn reicht.

Dieter Mann

Theater Triebwerk, Hamburg
„Moby Dick“
Regie: Erik Schäffler

Montag, 16. September 2002  20.30 Uhr     Theater der Stadt Greiz, Bühne
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

„Moby Dick“, ein Klassiker der Weltliteratur, nach dem Roman von Herman Melville, gespielt in 70 Minuten mit Phantasie, Witz und viel Musik (Kontrabass und Cello) von drei Spielern und Musikern des Hamburger "Theater Triebwerk".
„Moby Dick“ ist die Geschichte von Kapitän Ahab, dem der legendäre Weiße Wal ein Bein abgerissen hat. Ahab verfolgt das Tier in seiner Rache um die ganze Welt. Dabei ist er kaltblütig bereit, das Leben seiner gesamten Schiffsmannschaft aufs Spiel zu setzen - auch das des gutgläubigen Ismael, der zum ersten Mal auf einem Walfänger angeheuert hat, um das Leben an Land gegen die Abenteuer einer jahrelangen Seereise einzutauschen.

„Moby Dick“ tauchte auf in Belfast, Edinburgh, Philadelphia, Limerick, weilte auf dem Europäischen Theaterfestival "Panoptikum 2000" in Nürnberg, zog jetzt seine Kreise in Indien, Pakistan, Sri Lanka und Bangladesh und wendet sich über London und Singapore einer mehrmonatigen Tournee in den USA und Kanada zu. Nun prustet er seine Fontäne in Greiz.

Moby Dick

"Atemlos sitzt man mit Ismael auf dem Sarg mitten im Pazifik."
Hamburger Abendblatt

"Mit „Moby Dick“ haben die Triebwerker ihre Meisterschaft perfektioniert, ohne Mätzchen, auf handwerklich hohem Niveau, mit wenigen sparsamen Mitteln eine komplexe Geschichte zu erzählen. Das ist Triebwerks Markenzeichen, es ist hierfür zuverlässiger Garant."
Theater der Zeit Juni 2000

Ausgezeichnet mit dem Traumspiele-Preis Nordrhein-Westfalen und dem Bayerischen Theaterpreis 2000.

Landesbühne Sachsen, mit Matthias Wessollek
„Barfuss Nackt Herz in der Hand“ von Ali Jalaly
Regie: Lutz Gotter

Dienstag, 17. September 2002  20.30 Uhr     Theater der Stadt Greiz, Bühne
Eintritt: 5,- €  ( 3,- € )

"Barfuss Nackt Herz in der Hand" wurde 1993 unmittelbar nach dem Progrom in Solingen von dem aus Teheran stammenden und in Köln lebenden Ali Jalaly geschrieben. Die Hauptperson in diesem Stück ist Ali, ein Straßenkehrer. Ali weint, tobt, lacht, ein Mensch voller Lebensfreude und Freundlichkeit, zutiefst verletzt. Doch an keiner Stelle schlägt die Verzweiflung um in Hass, Ali will keine Gräben aufreißen. Das ist die Stärke von "Barfuss Nackt Herz in der Hand": Deutlich wird die Absurdität, Sinnlosigkeit und Boshaftigkeit der Gewalt an diesem einfachen Menschen. Alis Normalität ist es, die den Einbruch an Gewalt so erschreckend macht. "Jalaly ist es gelungen, trotz des ernsten Themas ein lebensbejahendes und teilweise sogar komisches Stück zu schreiben."

"Der Ali in dem Klassenzimmer ist am Ende den Jugendlichen fast zu einem Freund geworden. sie haben mit ihm gelacht, wenn er seinen Chef parodierte und als er die Geschichte der Beschneidung des deutschen Freundes seiner Tochter erzählte. Und sie wurden nachdenklich zusammen mit ihm, wenn er den mangelnden Familiensinn der Deutschen mit nur wenigen Worten und Gesten geisselte. Im Panzer der Vorurteile zeigten sich erste Risse, die Mauer begann leicht zu bröckeln."
Sächsische Zeitung, 20.6.2001

Theater Vorrat Berlin
„Our Famous Schnitzels“

Regie: Georg Scharegg

Donnerstag, 19. September 2002  18.30 Uhr     Theater der Stadt Greiz, Bühne
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

In einer Kneipe, Ort unbekannt, vertreiben sich sechs Menschen verschiedenster Nationalitäten ihre Zeit mit einem Drink. In touristischer Leichtgläubigkeit reden sie mehrsprachig durcheinander, stimmen sich auf den Klang fremdartiger Wörter ein und entrollen über die Wortklänge nationale Klischees. Sie bekunden persönlichste Botschaften in schlechtem Allerwelts-Englisch und geben sich der Illusion hin, in einem einheitssprachlichen Euro-Paradies zu leben. Aber mit zunehmendem Gleichklang schwillt ihre Sprache zu fragendem Sprechgesang an: why are your parties well known - when did you get so fucking alone?

Our Famous Schnitzels

Theater Titanick
„Titanic“

Regie: Jose van Tuijl

Samstag, 21. September 2002  21.00 Uhr     Greiz, Von-Westernhagen-Platz
Eintritt: 7,50 €  ( 5,- € )

Open-Air-Gastspiel

Das grandiose Theaterinferno, getragen von exzentrischen Charakteren und brillanter Live-Musik in Verbindung mit überwältigenden Feuer- und Wassereffekten wird der diesjährige furiose Abschluss unseres Festivals.
Der legendäre Untergang der Titanic in einer Aprilnacht des Jahres 1912 wird vom Theater Titanick mit grotesken Figuren zu eindrucksvollen Bildern und Stimmungen umgesetzt: Glanz und Untergang des Luxusliners mit Bankett auf dem Oberdeck, Feuer im Maschinenraum, hinkenden Märschen, trunkenem Personal und vergnügungssüchtigen Passagieren.
Mit düsterem Humor wird von der Überheblichkeit der Eigner erzählt, von der dekadenten Gleichgültigkeit der Fahrgäste. Das historische Schiffsunglück wird zur Allegorie auf jenen größeren Untergang, den die technisierte Welt sich selbst bereiten könnte.

Titanic

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Letzte Aktualisierung: 29.06.2010   |   E-Mail: Greizer@Theaterherbst.de   |   © 2002 Greizer Theaterherbst